"Unser E-Bike trägt dich nicht den Berg hinauf, sondern sorgt für den Rückenwind"

Wie denkt ein Velohersteller über maxon BIKEDRIVE AIR? Michele Tittonel hat mit seinem Team das brandneue elektrische Velo des italienischen Premium-Fahrradproduzenten Cipollini lanciert. Weshalb uns E-Bikes unseren Idolen näherbringen, erklärt er im Interview. 

Das italienische Wort «Flusso» bedeutet nicht nur Fluss, sondern beschreibt auch eine fliessende Bewegung, eine Strömung. Ein passender Name also für das neue E-Bike aus dem Haus der italienischen Premium-Fahrradmarke Cipollini, an deren Ursprung die Sprintlegende Mario «Supermario» Cipollini steht. 

Das Modell Flusso stellte Cipollini am 27. August der Öffentlichkeit vor. Einen klobigen Motor sucht man bei diesem schlanken E-Bike jedoch vergeblich. Der Antrieb maxon BIKEDRIVE AIR ist im Unterrohr versteckt.

Michele Tittonel koordiniert die Forschung und die Entwicklung bei Cipollini und war massgeblich an der Ausarbeitung des Flusso beteiligt. Der begeisterte Radfahrer ist überzeugt vom Antrieb maxon BIKEDRIVE AIR.

Michele, was hebt Flusso von anderen E-Bikes ab?

«Es gibt E-Bikes, die machen die ganze Arbeit von selbst. Beim Flusso muss sich die Fahrerin oder der Fahrer trotzdem noch anstrengen, der Antrieb leistet lediglich Unterstützung. Wir legen grossen Wert darauf, dass das Fahrgefühl sehr nah an einem normalen Velo ist. Flusso trägt dich nicht den Berg hinauf, sondern sorgt für den Rückenwind. Eine Fahrt mit dem Flusso ist denn auch viel befriedigender als mit einem anderen E-Bike.»

 

maxon BIKEDRIVE AIR hat ein Drehmoment von 30 Newtonmetern (Nm). Reicht das?

«Das reicht problemlos! Denn maxon BIKEDRIVE AIR hat eine sehr hohe Effizienz. Ausserdem ist Flusso eines der leichtesten und schlanksten E-Bikes auf dem Markt. Dafür sind keine 50 oder mehr Newtonmeter nötig.»

 

Wie schwer ist denn nun das E-Bike von Cipollini?

«Flusso wiegt insgesamt 10,7 kg. Davon entfallen 3,5 kg auf den Antrieb von maxon, der im Unterrohr verbaut ist. Zum Vergleich: Andere E-Bikes wiegen schnell einmal 20 kg. Flussos Leichtigkeit vereinfacht das Lenken sowie die Balance. Das geringe Gewicht steht im Einklang mit der Eleganz des Rennrads und dem schlanken Design des Motors.»

Was hat Sie am Antrieb maxon BIKEDRIVE AIR überzeugt?

«maxon macht genau den Antrieb, den wir gesucht haben. Ein leichtes, schlankes und fast unsichtbares System, das den Fahrerinnen und Fahrern das Gefühl gibt, Anstiege aus eigener Muskelkraft zu bewältigen. maxon BIKEDRIVE AIR versteht die Philosophie von Cipollini, und so gestaltete sich auch die Zusammenarbeit sehr harmonisch. Von Anfang an arbeiteten wir auf das gleiche Ziel hin.»

 

Welches Ziel ist das?

«Wir wollen die Leute zusammenbringen, denn das ist im Grunde genommen das Versprechen von E-Bikes. Sie erlauben den Leuten, zusammen zu fahren. Denn wer weniger leisten mag, dem greift der Antrieb unter die Arme – oder besser gesagt die Beine. So kann ich zum Beispiel mit Mario Cipollini mithalten, ohne masslos überfordert zu sein.»

 

Und wie fühlt es sich an, auf Flusso über die Strassen zu pedalen?

«Toll! Das Elektro-Rennrad läuft so, wie wir es uns vorgestellt haben. Wer mit dem Premium-E-Bike fährt, ist begeistert. Das Schöne daran ist, dass man mit Flusso nicht nur einen, sondern vielleicht zwei oder drei steile Anstiege bewältigen kann. So kommt man in einer Tour viel weiter als mit einem muskelbetriebenen Velo. Und trotzdem verleiht Flusso einem das Gefühl, dass man etwas geleistet hat.»

Cipollini und maxon BIKEDRIVE

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